Big Mac Index ändert sich wegen des Ölpreises und der EZB Entscheidungen

Big Mac ist relativ billig in der Eurozone

Der sogenannte Big Mac Index des Wirtschaftsmagazins „The Economist“ zeigt uns die Preise des berühmten Burgers in der ganzen Welt, unter Berücksichtigung der aktuellen Wechselkurse. Gemäß den Zahlen von heute ist gerade ein guter Zeitpunkt, seinen Big Mac in der Eurozone zu kaufen. Schon hungrig?

Wegen einiger rigoroser Änderungen in den Währungs- und Warenmärkten musste der „Economist“ seinen Big Mac Index aktualisieren. Ein wichtiger Faktor, der großen Einfluss auf die Preise des Burgers in der Eurozone hatte, war die von der schweizerischen Zentralbank getroffene Entscheidung, die Bindung des Franken an den Euro zu lösen. Dies verursachte einen sofortigen Wertanstieg des Franken. Aber auch der niedrige Ölpreis und die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, mehr Geld zu drucken, hatten ihre Wirkung auf den berühmtesten McDonalds-Burger. Der „Economist“ hat jetzt den Big Mac Index auf Basis der Wechselkurse vom 22. Januar aktualisiert.

Kaufen Sie Ihren Big Mac nicht in der Schweiz

Der neue Big Mac Index zeigt einige dramatische Änderungen im Vergleich zur früheren Version. Nur 4 der 8 Länder, die einen teureren Big Mac als die Vereinigten Staatenhatten, liegen noch über dem amerikanischen Preis von $4,79 und zwar die Schweiz, Norwegen, Dänemark und Brasilien. Wegen einer Preissteigerung ist die Schweiz jetzt das teuerste Land ($7,54)und schlägt Norwegen, wo der Preis leicht auf $6,30 gesunken ist. Dänemark wurde auch ein wenig teurer, und bietet den Burger jetzt für $5,38 an. Der brasilianische Big Mac ist jetzt ein wenig billiger, aber liegt mit $5,21 noch über den Vereinigten Staaten.

Die Eurozone war sonst immer teurer als die Vereinigten Staaten. Seit dem 22. Januar sind die Big Macs ein bisschen billiger($4,26). Wenn Sie die Taschen voll Dollar haben und ein Big Mac-Schnäppchen suchen, versuchen Sie’s doch mal mit Russland ($1,36) oder mit der Ukraine ($1,20).

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