BMW, Mercedes-Benz und Audi brechen Verkaufsrekorde in den USA

Alle 3 deutschen Marken verkauften 2014 mehr Autos

Die 3 wichtigsten deutschen Automarken hatten ein großartiges Verkaufsjahr in den USA. Obwohl Audi den größten relativen Anstieg seiner Verkäufe verbuchte, hält BMW noch immer die Spitzenposition mit fast doppelt so vielen verkauften Autos. Wenn man sich den globalen Markt anschaut, wird BWM wohl ebenfalls die Spitzenposition unter den drei Marken einnehmen. Zahlen über den weltweiten Verkauf können zum Monatsende erwartet werden.

BMW hatte eine Verkaufssteigerung von fast 10 Prozent (genau 9,8). Die Marke verkaufte 339.739 Autos, 30.000 Einheiten mehr als die 309.280 Autos in2013. Besonders erfolgreich waren 2014 die 3er und 4er Serien mit insgesamt 142.232 verkauften Einheiten.

Mercedes-Benz, war2013 die beliebteste der drei deutschen Marken, musste sich aber dieses Jahr mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Im Vergleich zu den 312.534 verkauften Autos in 2013 stiegen die Verkäufe um 5,7 Prozent auf insgesamt 330.391 Einheiten. Interessanterweise wurden von der C-Klasse (der Rivale der 3er und 4er Serie von BMW) nur 75.065 Einheiten verkauft. Obwohl dies fast die Hälfte von dem ist, was BMW von der 3er und 4er Serie verkauft hat, war die C-Klasse noch immer das beliebteste Modell.

Bei Audi, wo man vorhat, BMW als Marktführer bis 2020 abzulösen, verkaufte man 182.011 Fahrzeuge. Deutlich weniger als die zwei Hauptrivalen, aber immerhin mit einem Zuwachs von 15,2 Prozent im Vergleich zu den 158.061 verkauften Fahrzeugen in2013. NichtderA4, Audis Antwort auf BMWs 3er und 4er Serien, und auf die Mercedes C-Klasse, war der Verkaufsschlager in Audis Angebot, sondern der Q5. Audi verkaufte 42.420 Einheiten von ihrem kleineren Crossover-SUV.

Andere Luxusmarken, die im Jahr 2014 eine bessere Performance ablieferten als im Vorjahr, waren Lincoln (94.474 Autos, 16%Zuwachs), Lexus (14% mehr, mit 311.389 Fahrzeugen), Acura (167.843 Einheiten, 1,5% mehr), und Infinity (117.300 Autos, 0,8%Zuwachs).

Nicht alle Autohersteller im Luxussegment sahen eine Steigerung ihrer Verkäufe. Cadillac und Volvo, zum Beispiel, verkauften weniger Autos als im Vorjahr. Cadillac verkaufte 170.750 Fahrzeuge, also 6,5 Prozent weniger. Volvos Verkaufszahlen sanken um 7,9 Prozent auf 56.366 Einheiten. Glücklicherweise bringen beide Marken schon bald neue Modelle auf den Markt. Das sollte die Verkäufe wieder steigern.

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