Dieselgate: Porsche ebenfalls involviert, VW Aktien fallen, aber erholen sich wieder

Dieselmotor in Porsche Cayenne wird ebenfalls im Zusammenhang mit dem Skandal genannt

Als eine der letzten Marken des VW Konzerns ist nun auch Porsches Name im Zusammenhang mit dem Diesel Skandal gefallen. Wegen Dieselgate sind die Aktien von VW im September stark gefallen. Sie schienen sich wieder zu erholen, sind aber jetzt erneut abgestürzt.

3.0 TDI ebenfalls manipuliert

Es hat den Anschein, dass VW nicht die volle Wahrheit auf den Tisch gepackt hat, als die Anschuldigungen bekannt wurden. Schließlich gestand das Unternehmen die Verwendung der Schummelsoftware in den 1.2, 1.6 und 2.0 TDI Motoren, aber erwähnte niemals den 3.0 TDI. Diese Motoren können in VW und Audi Modellen gefunden werden, aber auch bei einer Marke, die bisher von den Anschuldigungen verschont geblieben war: Porsche. Der Bestseller von Porsche, der SUV Cayenne, ist nun auch ein Schuldiger im VW Skandal. Die anderen Modelle, in denen der 3.0 TDI zum Einsatz kommt, sind der VW Touareg, und die Audi Modelle A6, A7, A8 und Q5. Allein in den USA wurden von diesen Fahrzeugen etwa 10.000 Fahrzeuge verkauft.

EPA hat das Problem aufgedeckt

Es sieht danach aus, als hätte VW versucht die Probleme dieser Motoren unter der Decke zu halten. Aber die Environmental Protection Agency (EPA) hat den Skandal mit der Schummelsoftware aufgedeckt. Die Tatsache, dass nun auch Porsche betroffen ist, ist auffallend, weil der ehemalige Porsche Chef Matthias Müller nun den Posten von Martin Winterkorn übernommen hat, der aufgrund des Skandals seinen Hut nehmen musste.

VW leugnet die Vorwürfe

Laut VW ist der 3.0 TDI allerdings sauber und die Behauptungen der EPA falsch. In einem Statement sagte der deutsche Autobauer: Die amerikanische Umweltschutzbehörde hat den VW Konzern am Montag darüber informiert, dass in den V6 TDI Motoren eine Software verbaut worden sei, die bei der Zulassung nicht ausreichend angegeben wurde. Volkswagen möchte klarstellen, dass in den 3.0 Liter Motoren keine Software zum Einsatz verbaut wurde, die Emissionswerte auf eine verbotene Art und Weise manipuliert. VW kündigte außerdem volle Kooperation mit den Behörden an.

Mehr schlechte Nachrichten

Diese Nachrichten kommen einen Tag, nachdem VW einen anderen Schlag in den Medien verkraften musste. Bloomberg berichtete, dass ungefähr vier Unfälle, in die VW Fahrzeuge involviert waren, nicht an die NHTSA, die amerikanische Behörde für Straßensicherheit, gemeldet wurden. Autohersteller sind verpflichtet Unfälle zu melden. Was bei Unterlassung dieser Vorschrift passieren kann, bekam letztes Jahr Honda zu spüren.

VW Aktien

Nun, nachdem die 3 Liter Motoren und Porsche ebenfalls involviert sind, werden die Anleger etwas vorsichtiger. Letzten Monat hat es danach ausgesehen als würden mutige Investoren versuchen, den Preisverfall bei VW zu stoppen. Die letzten Nachrichten haben den Kurs nochmal zum Rutschen gebracht, aber der Preis erholt sich schon wieder. Es gibt also noch Hoffnung für deutsche Autos.

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