Wolf Klinz – der politische Mensch
Mit den Grundideen und Wertvorstellungen der FDP sympathisiere ich bereits seit meiner Studentenzeit. Meine praktische Berufserfahrung in der internationalen Wirtschaft haben mich mehr und mehr darin bestärkt, dass sich die FDP rechtzeitig programmatisch der Probleme annimmt, die sich für unser Land und Europa als wichtig und drängend abzeichnen. Sie hat auch den Mut, Lösungen vorzuschlagen, die sachgerecht, aber nicht immer populär sind. Damit überlässt sie es anderen, den Bürgern Honig ums Maul zu schmieren.
Praktisch angewandte Politik konnte ich im Laufe meines beruflichen Lebens häufig betreiben. Als Unternehmensvorstand verhandelte ich in In- und Ausland mehr als einmal mit Kommunalpolitikern und Gewerkschaftsvertretern, am intensivsten habe ich an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik als Vorstand der Treuhandanstalt in Berlin gearbeitet. Die Angleichung der Wirtschaftsverhältnisse im Osten und Westen unseres Landes haben mir die Notwendigkeit einer liberalen Wirtschaftsordnung, die den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft folgt, besonders deutlich vor Augen geführt. Gleichzeitig wurde ich in der Forderung nach einem klaren Ordnungsrahmen bestärkt, für dessen Entwicklung und Einhaltung der Staat verantwortlich ist.
Weil mein gesamtes Leben ohne europäische Bezüge nicht denkbar gewesen wäre und ich einen Großteil meines Lebens in unterschiedlichen Ländern Europas verbracht habe, ist es nur konsequent, dass ich mich jetzt politisch in und für Europa engagiere. Bereits 1991 charakterisierte mich der inzwischen verstorbene Redakteur der Süddeutschen Zeitung Herbert Riehl-Heyse in einem Porträt mit der Überschrift 'Der Marktwirtschaftler'. Wer so charakterisiert wird, der kann sich nur für die FDP engagieren.
Mein Engagement als Kandidat für ein FDP-Abgeordnetenmandat im Europäischen Parlament ist also eine logische Konsequenz meines bisherigen Lebensweges. Als MdEP habe und werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass eine weiterhin unabhängige EZB die Stabilität des Euros gewährleistet, der Haushalt auf Basis der Beitragsgerechtigkeit finanziert wird, Subsidiarität keine Worthülse, sondern praktizierte Wirklichkeit ist und die Bürger die EU als Wertegemeinschaft von Freiheit, Frieden und Demokratie verstehen. Damit der Frieden dauerhaft in Freiheit gesichert werden kann und die EU international handlungsfähig ist, muss sie auf der Basis von Mehrheitsentscheidungen mit einer Stimme sprechen können. Die Zukunft der EU ist die Jugend. Sie für Europa zu begeistern, ist deshalb mein besonderes Anliegen.


