Siemens entlässt 7.800 Arbeiter

Technologie Unternehmen muss 1 Milliarde Euro an Kosten einsparen

Siemens hat heute bestätigt, dass die Firma weltweit 7.800 Jobs abbauen wird. Das sind etwa 2 Prozent der Gesamtbelegschaft. Ende September 2014 waren um die 357.000 Menschen bei Siemens beschäftigt.

Ungefähr 3.300 Arbeiter von Siemens Deutschland werden ihren Job verlieren. Der Vorstand diskutiert den Fall zurzeit mit den deutschen Arbeitnehmervertretern. Es ist noch unklar, welche anderen Länder von dieser Entscheidung betroffen sein werden, und was dies jeweils bedeutet. Das Ziel ist es, Zwangsentlassungen zu vermeiden. So wurde es zumindest zuvor mit den Gewerkschaften ausgehandelt.

Durch die Trennung von 7.800 Angestelltenhofft das deutsche Unternehmen, Kosten in Höhe von 1 Milliarde Euro (1,14 Milliarden Dollar) einsparen zu können. Dieses Geld soll in Innovationen, Produktivitätssteigerung und Wachstum investiert werden.

Letzte Woche hatte Bloomberg über Massenkündigungen bei Siemens berichtet. Die Quellen hatten behauptet, dass 7.400 Arbeiter ihre Jobs verlieren könnten. Firmeninterne Informationen gaben an, dass es sich dabei vor allem um Angestellte mit höheren Einkommen und Nebenkosten handeln würde.

Restrukturierungsplan

Siemens hatte im letzten Jahr einen Restrukturierungsplanangekündigt, mit dem man die Anzahlder Unternehmensbereiche von 16 auf 9 reduzieren will. Außerdem sollen Managementebenen abgebaut werden. Das Ziel ist, das komplette Unternehmen bis 2016 umzustrukturieren. Dieser Totalumbaukönnte noch weitere Jobs betreffen. Die Quellen sagen, dass sich diese Pläne auf bis zu 11.600 Jobs auswirken könnten.

Die Nachricht ließ die Siemensaktie (FTSE) ein wenig einknicken (siehe Grafik). Am späteren Nachmittag sank der Preis der Aktie um 1,24 Prozent auf 95,11 was zwar noch oberhalb des Niveaus von Montaglag aber nicht so gut war wie im Rest der Woche.

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